Wer in Dietikon von der Autobahn runterfährt, sieht neuerdings grosse, weisse aufgeblasene Kugeln. Dabei handelt es sich nicht um ein Gewächshaus, sondern um die Phänomena, eine Ausstellung, die Wissenschaft erlebbar macht. Doch der Aufbau war eine Wissenschaft für sich: Das Zelt der Phänomena ist eine Weltneuheit. Das doppelwandige, luftdichte Inflatable-Tent ist das grösste weltweit.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Phänomena nimmt Form an: die aufblasbare Struktur aus PVC steht seit Mittwoch in Dietikon.
- Es handelt sich um das grösste Inflatable-Tent der Welt.
- Das gigantische Werk umfasst 54 × 57 Meter und ist 15 Meter hoch.
- Bilder zum Aufbau finden Sie hier.
Das Zelt allein wiegt rund 20 Tonnen und wurde in China konstruiert. Der Transport erfolgte per Schiff. Das letzte Teil des Zeltes traf erst zwei Tage vor dem Aufbau in Dietikon ein. Jetzt kann Projektleiter Urs Müller aufatmen: „Wir freuen uns, dass der Aufbau reibungslos geklappt hat und können es kaum erwarten, mit der Phänomena zu starten.“
Für den Aufbau selbst war ein 200-Tonnen-Kran nötig, um die Teile der Konstruktion zu positionieren. Zahlreiche Prozesse mussten neu entwickelt werden, damit das Zelt überhaupt bewegt, ausgelegt und montiert werden konnte.
Start am 14. März
Am 14. März ist es endlich so weit: Dann können sich Besucher:innen darauf freuen, mit Bienen zu kommunizieren oder ihren eigenen digitalen Zwilling kennenzulernen und sich sogar mit ihm zu unterhalten. Zudem zeigt die Ausstellung, wie Bias entstehen und weshalb KI-Systeme anfällig für Falschinformationen sein können.
